Hendrik Frese und Olaf Lies einigen sich auf Lösungen für die Elbmarsch

In einem kurzfristig anberaumten Termin trafen sich am Samstagabend SPD-Landtagskandidat Hendrik Frese mit Verkehrsminister Olaf Lies sowie weitere SPD-Politiker aus der Elbmarsch. Nach einem kurzen Ortstermin an der B404 und den an der Elbuferstraße gelegenen Schulen traf man sich zu einem Fachgespräch im Marschachter Hof.

In einem kurzfristig anberaumten Termin trafen sich am Samstagabend SPD-Landtagskandidat Hendrik Frese mit Verkehrsminister Olaf Lies sowie weitere SPD-Politiker aus der Elbmarsch.

Nach einem kurzen Ortstermin an der B404 und den an der Elbuferstraße gelegenen Schulen traf man sich zu einem Fachgespräch im Marschachter Hof.

 

Tempo 30 im Bereich der Schulen in der Elbmarsch

Bild: SPD Elbmarsch

 

Zunächst wurden die verkehrspolitischen Problemstellungen der Elbmarsch kurz erörtert, um auf höchster ministerieller Ebene nach Lösungsansätzen zu suchen.

Für das Thema Tempo 30 konnte schnell eine Einigung erzielt werden. Minister Lies und die örtlichen Politiker waren sich einig, dass die Einrichtung einer Geschwindigkeitsreduzierung (Tempo 30) vor den Schulen und Kindergärten der Elbmarsch schnellstmöglich erfolgen soll. Näher zu prüfen ist noch, ob der gesamte Bereich von der Ernst-Reinstorf-Schule bis zu den Ärzten durchgehend, oder ob einzelne Temporeduzierungen eingerichtet werden. Gleiches werde man auch für den Bereich der Schulen in Stove und Drennhausen prüfen, obwohl diese nicht direkt an der Straße liegen.

„Ich bin froh, dass wir in diesem jahrelangen Vorhaben nun einen großen Schritt weiter gekommen sind.“, sagt Hendrik Frese. „Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 steigert die Sicherheit für unsere Kinder deutlich.“, so Frese weiter.

 

 

 

„Auch für ältere Menschen, die von den Ärzten zur Apotheke möchten, bringt dieses eine deutliche Verbesserung.“, sagt Antje Dedio, SPD-Ortsvereinsvorsitzende der Elbmarsch.

Die Temporeduzierung sollte im Wesentlichen tagsüber gelten, also zeitlich eingeschränkt werden.

 

Kurzfristig deutliche Verbesserungen im Bereich der B404

 

Komplexer gestaltet sich dagegen die Situation an der Elbquerung. Auch für die

B 404 sagte Minister Lies kurzfristige Optimierungen zu. So solle in Kürze eine Verkehrsanalyse im Bereich der Auffahrt der B 404 erfolgen. Anschließend wird der Bereich der Auffahrt von der Elbmarsch auf die B 404 in Richtung Geesthacht provisorisch als Feldversuch neu gestaltet, indem gelbe Baustellenmarkierungen mit einem deutlich verlängertem Auffahrtsreifen eine höhere Auffahrgeschwindigkeit und damit eine bessere Einfädelung ermöglichen. Sollte der Feldversuch sich als positiv erweisen, wird die Auffahrt im Zuge der Sanierung der Fahrbahndecke dauerhaft umgestaltet.

Parallel wird mit den Behörden in Schleswig-Holstein geprüft, ob die Steuerung der Lichtzeichenanlage im Bereich B404/A25 weitere Optimierungen zulässt. Auch dieses soll kurzfristig erfolgen.

Bild: SPD Elbmarsch

B404: Minister Lies will sich für Brückenbauwerk einsetzen

 

Die Erörterung der Neubauplanung der Anbindung der B404 an die Neugestaltung der A25 im Rahmen der Ortsumgehung Geesthacht erwies sich als komplexes Thema. Insbesondere da dieses Bauvorhaben drei Bundesländer betrifft, ist eine umfangreiche Abstimmung erforderlich.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass eine Verzögerung der Bauplanung der Ortsumgehung Geesthacht möglichst vermieden werden soll. Dennoch müsse man darauf drängen, dass die Interessen und Einwände Niedersachsens in die Bauplanung einfließen. Konkret werde man ein Brückenbauwerk in die Debatte bringen und einfordern, auch wenn dieses Mehrkosten verursache. Eine Lösung mit zwei Ampelkreuzungen, wie in der Bauplanung vorgesehen, stufte auch Minister Lies als deutliche Verschlechterung ein.

Auch er sieht keine Alternative zu einer Brücke, um den Verkehr aus Niedersachsen flüssig auf die A25 zu leiten.

Minister Lies werde sich mit dem Verkehrsminister Schleswig-Holsteins zu Gesprächen über diese Thematik treffen und sich für ein Brückenbauwerk stark machen.

Parallel müsse man Kontakt zum Bund aufnehmen, um die Mehrkosten hierfür zu begründen.

 

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